Tipps für die Pflege der Bougainvillea – Standortwahl, Bewässerung, Düngung und Überwinterung

Bougainvillea – mit leuchtenden Blüten und weit emporkletternden Ranken. Die Pflege der Bougainvillea ist nicht kompliziert, wie ich in diesem Beitrag zeige. Der geeignete Standort im Sommer, die Überwinterung, angepasstes Gießen und Düngen, der Schnitt und regelmäßiges Umtopfen tragen maßgeblich dazu bei, dass die Bougainvillea blüht und gedeiht.

Zusammenfassung: So gelingt die Bougainvillea Pflege – Standort, gießen, düngen, überwintern

Die Bougainvillea ist recht unkompliziert. Dennoch gibt es einige Punkte in der Pflege zu beachten, um jedes Jahr eine üppige Blüte zu erreichen. Im Folgenden erkläre ich, wie ihr die Bougainvillea optimal pflegen könnt.

Die violette Bougainvillea glabra blüht besonders üppig, wenn die Pflege stimmt.

Die Bougainvillea, als beeindruckende subtropische Kletterpflanze, ist vielen aus dem Mittelmeerurlaub bekannt. Dort klettert sie mühelos an Fassaden und Straßenlaternen empor und verwandelt sie in vertikale Blütenmeere. Sie eignet sich ideal, um das Urlaubsflair auch auf Balkon und Terrasse zu bringen. Das könnt ihr auch nördlich der Alpen genießen, wenn ihr bei der Bougainvillea Pflege die Bedürfnisse der Pflanze beachtet. Besonders bei der Überwinterung solltet ihr auf die Unterschiede zwischen den farblichen Bougainvillea-Sorten achten.

Bougainvillea Pflege – der optimale Standort im Sommer und Winter

Die Bougainvillea ist eine subtropische Pflanze und stammt ursprünglich aus dem nördlichen Südamerika. Bei der Pflege bedeutet dies, dass Wärme ein entscheidender Faktor ist. Der Standort in der frostfreien Zeit, also von April bis November, sollte möglichst viel Sonne erhalten. Bei mir ist dies die Mitte der Terrasse, die nach Süden ausgerichtet ist. Ein Standort am linken oder rechten Rand würde durch Beschattung die Sonnenscheindauer verkürzen.

Bougainvillea mit gelber Blüte
Auch in Gelb ist die Bougainvillea ein Blickfang.

Der Austrieb ist nach meiner Erfahrung die größte Herausforderung. Es kann vorkommen, dass sich dieser nach dem Ende der Überwinterung verzögert. Ihr dürft dann nicht die Geduld verlieren und vor allem nicht versuchen, durch mehr Wasser den Austrieb zu beschleunigen. Der entscheidende Faktor für den Austrieb sind warme Temperaturen – am Tag und in der Nacht! Da die Frühlingsnächte kühl sein können, sollte die Bougainvillea im Frühjahr besonders geschützt werden. Vielleicht habt ihr ein Vordach, unter das ihr sie stellen könnt. Oder noch einfacher ist, dass ihr die Bougainvillea nachts mit einer Decke oder einem alten Vorhang zudeckt. Sie wird es euch durch einen früheren Austrieb danken.

Die richtige Rankhilfe für die Bougainvillea
Als Kletterpflanze benötigt die Bougainvillea eine Rankhilfe, wie etwa ein Balkongeländer.

Ist eure Bougainvillea tot? Der Vitalitätstest

Am Ende des Winters machen die Bougainvilleen keinen wirklich guten Eindruck. Die Blätter sind abgefallen oder vertrocknet, Äste und Zweige sehen vertrocknet und abgestorben aus. Dieser Eindruck täuscht jedoch meistens – glücklicherweise. In der Winterruhe hat die Pflanze ihre grünen Anteile reduziert, um mit dem fehlenden Licht zurechtzukommen. Allerdings fällt es uns schwer, den Zustand der Pflanze einzuschätzen. Hier kommt der Vitalitätstest ins Spiel, mit dem ihr einfach feststellen könnt, ob die Pflanze lebt oder nicht. Diesen einfachen Test habe ich von meiner Mutter gelernt, die ihn wiederum von meinem Großvater gelernt hat, der Gärtner war.

Bougainvillea Pflege – richtig gießen!

Die Versorgung mit Dünger und das richtige Gießen sind weitere Erfolgsfaktoren für die Bougainvillea Pflege, wenn ihr dabei die Bedürfnisse der Pflanze beachtet. Wenn die Pflanze vor dem Austrieb kein Laub hat, benötigt sie weder Wasser noch Dünger. Die Erde sollte allenfalls leicht feucht bleiben. Das könnt ihr mit einem Feuchtigkeitsmesser oder mit den Fingern feststellen. Wenn jedoch der Austrieb erfolgt ist und die Blattmasse gewachsen ist, wird euch die Bougainvillea zeigen, dass sie Wasser benötigt. In diesem Fall wird die Erde häufiger trocken sein, denn über die Blattoberfläche verdunstet die Pflanze Wasser und aktiviert auf diese Weise ihren Stoffwechsel und die Nährstoffversorgung.

In manchen Quellen liest man, die Bougainvillea müsse trocken stehen und vertrage keine nassen Füße. Ich habe andere Erfahrungen gemacht. Ich habe meine Bougainvillea an einem vollsonnigen Platz in eine Unterschale gestellt. Dort gieße ich im Hochsommer fast täglich Wasser, das am nächsten oder übernächsten Tag verdunstet ist. Meiner Bougainvillea bekommt das sehr gut, sie wächst und blüht zu meiner vollsten Zufriedenheit. Allerdings ist sie keine Wasserpflanze, das Wasser sollte also nicht längere Zeit in der Unterschale stehen.

Bougainvillea mit weißer Blüte: Besonders elegant
Besonders elegant ist die weiße Bougainvillea.

Bougainvillea düngen – Tipps
Viel Wachstum erfordert bei einer Kübelpflanze auch eine gute Nährstoffversorgung. Eine Quelle für die Nährstoffe ist die Erde. Wie ihr die Bougainvillea umtopft, erkläre ich in einem nächsten Abschnitt. Aber schon ca. sechs Wochen nach dem Umtopfen sollten der Erde weitere Nährstoffe in Form von Dünger zugefügt werden, besonders während der Blüte. Ideal ist ein Dünger für blühende Kübelpflanzen, mit einer Stickstoff-Phosphor-Kalium-Zusammensetzung von z.B. 15 % / 15 % / 10%. Dabei ist die enthaltene Phosphorverbindung für die Blüten, Stickstoff für das Wachstum und Kalium für die Pflanzengesundheit bei der Bougainvillea Pflege verantwortlich. Als Dünger für die Bougainvillea Pflege empfehle ich, dass ihr im Lubera Gartenshop den Kübelpflanzendünger kauft.

Bougainvillea vor dem Fenster
Wer hätte nicht gerne Bougainvillea vor dem Fenster.

Die Düngung sollte wie das Gießen bedarfsgerecht erfolgen. In der Regel reicht es aus, wenn nach Vollaustrieb des Laubs – damit kann im Juni gerechnet werden – einmal wöchentlich gedüngt wird. Die Düngung solltet ihr im September wieder einstellen, da die Pflanze mit Verringerung des Sonnenlichts auch weniger wächst. Auch auf die Gefahr der Überdüngung müsst ihr achten. Wenn Blattränder braun werden, dann habt ihr es mit dem Dünger zu gut gemeint. In diesem Fall müsst ihr die Düngung einstellen. Wenn die Blattschäden groß sind, empfehle ich euch, die Pflanze umzutopfen.

Bei optimaler Pflege erscheinen im Frühjahr die Blüten der Bougainvillea
Im mittleren bis späten Frühjahr erscheinen die ersten Bougainvillea Blüten.

Bougainvillea Pflege – wie man die Pflanze am besten schneidet
Pflanzen wie die Bougainvillea zu schneiden, ist immer eine heikle Angelegenheit, denn es gilt das kölsche Motto: Wat fott es es fott! Allerdings macht es uns die Bougainvillea etwas einfacher als z.B. Zitruspflanzen oder Olivenbäume. Da sie sehr schnell wächst, ist sie auch toleranter gegenüber Schneidefehlern.

Der Vorschnitt
Bei mir erfolgt der Schnitt zweimal im Jahreszyklus der Bougainvillea Pflege. Der erste Schnitt erfolgt im Herbst, bevor ich die Bougainvillea in das Winterquartier stelle. Dabei geht es vor allem darum, die langen Triebe zu entfernen, um den Platz, den die Bougainvillea im Winterquartier benötigt, zu reduzieren. Ihr müsst also nicht besonders kunstvoll schneiden, der Feinschnitt erfolgt im Frühjahr bevor oder unmittelbar nach Beendigung der Überwinterung.

Bei idealer Pflege leuchten die Blüten der Bougainvillea wundervoll
Die Leuchtkraft der Bougainvillea Blüten macht sie so attraktiv.

Der Feinschnitt
Beim Feinschnitt habt ihr es mit einer völlig kahlen Pflanze zu tun. Aufgabe des Feinschnitts ist es nun, zum einen trockene abgestorbene Äste zu entfernen und zum anderen die Struktur der Bougainvillea zu korrigieren. Da nach der Überwinterung alle Äste und Zweige abgestorben aussehen, müsst ihr zunächst den Vitalitätstest durchführen, den ich oben erklärt habe. Ihr findet schnell heraus, welche Teile abgestorben sind und welche nicht. Bei einer gesunden, kräftigen Bougainvillea sind es häufig nur kleinere Zweige, die entfernt werden müssen.

Die Verbesserung der Struktur der Bougainvillea hängt von der Wuchsform eurer Pflanze ab. Wenn ihr ein Stämmchen habt, solltet ihr das Wachstum unterhalb der Krone reduzieren. Bei einem Strauch oder einem Formschnitt solltet ihr die Form, die euch hoffentlich gefällt, nachschärfen. Auch bei einem Spalier kann die Bougainvillea auf die ‚Ideallinie‘ gebracht werden. Schneidet aber niemals so viel ab, dass sich die Höhe und das Volumen der Pflanze signifikant reduzieren. Dazu ist die Wachstumszeit der Bougainvillea nördlich der Alpen zu kurz. Ein Rückschnitt ist also tabu.

Bougainvillea Pflege: Umtopfen gehört dazu!

Unsere Pflanzen wachsen nicht nur oberhalb der Erdoberfläche, sondern auch unterhalb, im Wurzelballen. Für ein gutes Gedeihen der Bougainvillea ist es nach meiner Erfahrung alle zwei Jahre notwendig, neue Erde und – wenn die Pflanze noch größer werden soll – einen neuen Topf zu verwenden. Wenn eure Bougainvillea die gewünschte Größe erreicht hat oder den vorhandenen Platz ausfüllt, könnt ihr auch den Wurzelballen etwas – etwa 4 cm im Durchmesser – mit einem Messer reduzieren und dann die Bougainvillea wieder in den alten Topf setzen. Es entsteht ein Zwischenraum, in den ihr neue Erde füllt. Auch bei einem größeren Topf, der der Bougainvillea mehr Raum für Wurzel- und damit mehr Pflanzenwachstum gibt, sollte dieser Zwischenraum nicht zu groß sein, damit die Bougainvillea nicht ausschließlich mit der Bildung von Wurzeln beschäftigt ist.

Bougainvillea mit dunkelvioletten Blüten
Besonders edel wirkt die dunkelviolette Bougainvillea glabra.

Die richtige Bougainvillea Erde
Ich mische die Erde selbst, wer das nicht möchte, findet im Fachhandel Kübelpflanzenmischungen, die genauso gut, aber etwas teurer sind. Für die Mischung verwende ich etwa 70% Einheitserde, die torffrei sein sollte. Dazu kommen etwa 15% Quarzsand und 15% Lavasteine oder Poroton für die Drainage. Außerdem füge ich etwa eine Handvoll Hornspäne auf 10 l Erde hinzu, um die Bodenfauna zu verbessern und für eine langfristige Nährstoffgrundversorgung zu sorgen.

Bougainvillea umtopfen – so geht’s am besten
Beim eigentlichen Umtopfen wird zunächst der Ballen aus dem alten Topf genommen und begutachtet. Abgestorbene Bereiche können genauso entfernt werden wie Unkräuter (zum Beispiel ist Klee häufig ein ungebetener Untermieter meiner Kübelpflanzen). Dann wird der neue – oder alte – Topf vorbereitet. Der Abfluss wird sichergestellt, und über das Abflussloch wird eine Tonscherbe gelegt, die verhindern soll, dass der Abfluss verstopft. Danach kommt eine erste Schicht Erde, in die ich zusätzliches Lavagestein oder Poroton gebe, damit die Drainage funktioniert. Auf diese Schicht setze ich den Wurzelballen. Wichtig dabei ist, dass der Wurzelballen nicht zu hoch steht, sodass zwischen Ballen und Topfrand kein Platz mehr ist. Selbst wenn ihr über die Unterschale gießt, solltet ihr auch immer die Möglichkeit haben, von oben zu gießen. Dies ist bei großer Trockenheit notwendig.

Bougainvillea Pflege: Im Wintergarten kann die Pflanze gut gedeihen
Die Bougainvillea – hier eine Bougainvillea buttiana – kann auch dauerhaft im Wintergarten wachsen.

Beim Einsetzen der Bougainvillea müsst ihr darauf achten, dass sie gerade steht. Bei größeren Pflanzen ist es durchaus sinnvoll, eine zweite Person für das Ausrichten der Bougainvillea hinzuzuziehen. Anschließend füllt ihr die Erde in den Zwischenraum zwischen Topf und Ballen. Dabei drücke ich die Erde immer wieder fest und korrigiere anschließend die Ausrichtung der Pflanze. Insgesamt drücke ich die Erde fest, aber nicht zu fest an, damit die Bougainvillea sowohl einen festen Stand hat als auch problemlos anwurzeln kann. Danach stelle ich die Bougainvillea an ihren Platz und gieße den Topf ordentlich an. Dabei kann auch die Drainage getestet werden, indem ihr schaut, ob das Wasser unten herausfließt.

Die Rolle des Spaliers
Spätestens beim Umtopfen stellt sich ein Problem, das mit der Eigenschaft der Bougainvillea als Kletterpflanze zu tun hat. Sie braucht ein Spalier. Ohne ein solches Spalier oder eine andere Kletterhilfe würden ihre langen Triebe ins Leere wachsen, und die Pflanze würde ein eher wildes Bild abgeben. Bei der Bougainvillea streben wir jedoch nach einer schönen, kompakten Blütensäule. Das erreichen wir nur, indem wir der Pflanze eine Konstruktion oder Struktur bieten, an der sie hochklettern kann.

Die optimale Kletterhilfe für die Bougainvillea
Mit der richtigen Kletterhilfe schafft die Bougainvillea ohne Weiteres mehrere Meter Höhe.

Hier, wo die Bougainvillea in der Kübelkultur gehalten wird, muss das Spalier für die Bougainvillea mit dem Kübel transportabel sein. Wenn ihr die Bougainvillea etwa an einer Hauswand hochwachsen lasst, müsst ihr die Äste der Bougainvillea im Herbst vom Spalier lösen. Das ist aufgrund der vorhandenen Dornen bei der Bougainvillea nicht nur lästig, sondern kostet auch Substanz. Daher empfiehlt es sich, ein Spalier in den Topf einzupflanzen, sodass Bougainvillea und Spalier eine Einheit bilden. Wenn ihr dann die Pflanze umtopft, muss auch das Spalier umgesetzt werden.

Ideal ist sicher eine Dreieckskonstruktion. Es reichen etwa drei Bambusstangen, die ihr in eine Pyramidenstellung bringt. Die Bougainvillea kann dann ihre Ranken um die drei Stangen wickeln. Übrigens kann man ihr dabei helfen, dann erreicht ihr schneller das gewünschte Bild einer Blütensäule oder -pyramide.

Bougainvillea überwintern

Im Winter ist die robuste violette Bougainvillea glabra ziemlich genügsam, da sie in einem kühlen Winterquartier die Blätter abwirft. Kühl bedeutet, dass frostfreie Temperaturen zwischen 5° und 10° C ausreichen, um die Bougainvillea sicher durch den Winter zu bringen. Allerdings sollte man nicht ganz auf Licht verzichten, damit sich der Austrieb im Frühjahr nicht verzögert. Geeignete Winterquartiere sind

  • kühle Wintergärten
  • Gewächshäuser mit Frostwächter
  • unbeheizte, aber frostfreie Treppenhäuser
  • andere unbeheizte Nebenräume oder -gebäude wie Schuppen oder Stallungen
  • Überwinterungszelte
  • die Garage mit Pflanzenbeleuchtung und Frostwächter.

Überwinterung der Bougainvillea Sorten
Andere Farbsorten, die gelb, weiß, orange oder rot blühen, sind leider nicht ganz so kälteunempfindlich. Diese Farbsorten müssen subtropisch wie etwa der Hibiskus überwintert werden. Sie benötigen also Temperaturen im Winter um die 15° C und entsprechendes Licht. Wenn ihr nur eine kühle Überwinterung habt, solltet ihr euch also auf die Bougainvillea glabra konzentrieren.

Wie pflegt man die Bougainvillea im Winter? Wie lange dauert die Überwinterung
Die Überwinterung beginnt in der Regel im November, in kalten Gegenden und bei frühem Wintereinbruch auch schon im Oktober. Im Laufe des Winters verliert die Bougainvillea nach und nach ihr Laub. Wichtig ist, dass sie in der Winterruhe nicht gegossen wird. Wenn sie kein grünes Laub hat, verträgt die Bougainvillea überhaupt keine Staunässe. Wenn ihr einen Feuchtigkeitsmesser einsetzt, werdet ihr sehen, dass die Restfeuchte aus dem Freiland während des Winters bestehen bleibt.

Zum Ende der Überwinterung Anfang bis Mitte April könnt ihr den Feinschnitt bei der Bougainvillea durchführen. Auch zum Umtopfen ist jetzt die richtige Zeit. Danach stellt ihr sie nach draußen und hofft auf warme Tage, damit sie möglichst bald wieder austreibt. Auch für die Zeit bis zum Austrieb gilt: Nicht gießen!

Die Bougainvillea Pflege – der geringe Arbeitsaufwand lohnt sich
Mein Fazit ist, dass die Bougainvillea eine pflegeleichte Pflanze ist, bei der es sich lohnt, sich mit den Anforderungen der Bougainvillea Pflege zu beschäftigen. Eure Bougainvillea oder Bougainvilleen werden es euch mit tollen Blüten danken.

FAQ – die wichtigsten Fragen und Antworten zur Bougainvillea Pflege

Braucht eine Bougainvillea viel Pflege?
Bei solch einer schönen und dekorativen Pflanze könnte man vermuten, dass sie sehr pflegeintensiv ist. Dies ist bei der Bougainvillea nicht der Fall. Sie ist ausgesprochen pflegeleicht und kann daher auch von Anfängern kultiviert werden.

Wie kann ich eine Bougainvillea überwintern?
Die dekorativen Gewächse vertragen keinen Frost und müssen daher die kalte Jahreszeit in einem Winterquartier verbringen. Dieses sollte zwischen 5° C und 10° C kühl sein. Dort verbleibt die Bougainvillea bis etwa Mitte April.

Wann muss ich die Bougainvillea schneiden?
Idealerweise wird die Bougainvillea zweimal jährlich geschnitten. Das erste Mal im Herbst vor der Überwinterung. Bei diesem Schnitt werden die langen Triebe entfernt. Nach der Überwinterung erfolgt der Feinschnitt, bei dem trockene Zweige abgeschnitten werden. Zudem kann dabei auch die Form der Pflanze korrigiert werden.

Wie gießt man eine Bougainvillea?
Beim Gießen solltet ihr immer ein Auge auf den individuellen Zustand der Bougainvillea richten. Ist sie noch blattlos? Dann bekommt sie so lange kein Wasser, bis sich der erste Austrieb zeigt. Steht sie im vollen Saft, so ist der Wasserbedarf recht hoch. Sobald die Erde etwas angetrocknet ist, solltet ihr die Bougainvillea wieder gießen.

Welchen Dünger braucht die Bougainvillea?
Eine Gabe Kompost eignet sich hervorragend zum Düngen der Bougainvillea. Auch natürliche Düngemittel wie Brennnesseljauche sind ideal. Alternativ kann auch ein hochwertiger Kübelpflanzendünger wie der Frutilizer® Instant Bloom verwendet werden.

Das Rezept wird auf der nächsten Seite fortgesetzt (>)